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Die Regelungen zur Umgehungsabwehr im Antidumpingrecht der EU und der USA im Lichte der WTO : Eine rechtsvergleichende Studie

Harmann, Lena Simone

Im Zuge der jüngsten Antidumpingmaßnahmen der US-Trump-Administration werden verstärkt die (alten) Vorwürfe laut, das Antidumpingrecht diene vorwiegend protektionistischen Interessen. Dabei steht hinter dem Antidumpingrecht das legitime Ziel, einen fairen Wettbewerb im internationalen Markt sicherzustellen. Dieses Ziel wird durch die immer komplexer gestalteten Umgehungshandlungen ausländischer Exporteure bzw. Hersteller zunehmend gefährdet. Wie stellen sich die EU und die USA diesem Effizienzproblem im Bereich des Antidumpingrechts? Welche Voraussetzungen legen die EU- und US-Umgehungsabwehrregelungen fest und wie stellt sich die jeweilige behördliche Anwendungspraxis dar? Im Wege des Vergleichs zweier großer Rechtsordnungen zur Antidumpingumgehung zeigt die Autorin Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Umgehungsabwehr in der EU und den USA auf. Inzident ist damit auch eine Prüfung der Effizienz, des protektionistischen Gehalts und der Vereinbarkeit der verschiedenen Umgehungsabwehrregelungen mit den Vorgaben des Welthandelsrechts verbunden. Die Autorin sieht die Vereinbarkeit der in den Umgehungsabwehrverfahren durchgeführten Ursprungsbestimmungen höchst kritisch und spricht sich für die Schaffung multilateraler Vorschriften auf WTO-Ebene aus, um einen verbindlichen Mindeststandard zu schaffen.

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Harmann, Lena: Die Regelungen zur Umgehungsabwehr im Antidumpingrecht der EU und der USA im Lichte der WTO. Eine rechtsvergleichende Studie. Hamburg 2018. Bucerius Law School Press.

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