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Der Deckungskauf und das System der §§ 280 ff. BGB

Takagi, Stephan

Für die Abgrenzung der Anspruchsgrundlagen für Schadensersatz nach den §§ 280 ff. BGB finden sich herrschend bisher vor allem zwei Erklärungsansätze: Die Abgrenzung nach der Art des Schadens und die dynamische Abgrenzung. Als deren Prüfstein hat sich der Deckungskauf herauskristallisiert. Dabei geht es insbesondere um die Frage, inwiefern ein während des Verzugs, aber noch vor Ablauf einer Nachfrist erfolgter Deckungskauf als Verzugsschaden nach den §§ 280 I, II, 286 BGB geltend gemacht werden kann. - Die vorliegende Arbeit untersucht die bisherigen Erklärungsansätze auch in ihrem historischen Kontext und kommt zum Ergebnis, dass diese jeweils kein befriedigendes Gesamtkonzept liefern. Lösen lassen sich die zutage geförderten Probleme vielmehr am stimmigsten auf einem dritten Weg, nämlich durch eine sorgsame Schadensberechnung. Die „Abgrenzung“ der Anspruchsgrundlagen ergibt sich aus der Bestimmung deren jeweiligen zeitlichen und inhaltlichen Grenzen. Als weitere Aspekte des Deckungskaufs werden die abstrakte Schadensberechnung sowie die Frage untersucht, inwiefern den Käufer eine Obliegenheit zur Vornahme eines Deckungskaufs trifft.

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Takagi, Stephan: Der Deckungskauf und das System der §§ 280 ff. BGB. Hamburg 2021. Bucerius Law School.

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